Impuls zum Christkönigssonntag

Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit

Der heutige Sonntag – Christkönig – feiert, dass Jesus wiederkommen wird. In unsere Welt, in der wir heute leben. Genau dort wird er sein Reich aufrichten. Also: der Ort, wo ich lebe, wo ich arbeite, wo meine Familie ist und die Menschen, die ich liebe, genau das ist der Ort, wo das Reich Gottes errichtet wird. Reich Gottes heißt, dass dann überall der Wille Gottes geschieht. Der Gedanke ist wunderschön, dann regiert Jesus. Wenn der Wille Gottes geschieht, wird jeder in Liebe und Freude leben dürfen.

Dazu gehört aber auch ein Gericht. Ein Gericht ist dazu da, um Gerechtigkeit wieder herzustellen. Es geht nicht darum, dass jemand bestraft wird, sondern Gerechtigkeit soll wieder aufgerichtet werden. Jeder, der Ungerechtigkeit erfahren hat, weiß, dass es eine wichtige Sache ist. Ungerechtigkeit, Verbrechen, Hass und Gewalt haben keinen Platz im Reich Gottes.

Bei diesem Gericht, von dem das Evangelium berichtet, stellt der Richter nur eine Frage: Wie hast Du Dich den Armen, den Hungrigen und Durstigen, den Obdachlosen, den Gefangenen und Kranken gegenüber verhalten? Der Maßstab: „was Du dem Geringsten meiner Brüder oder Schwestern getan hast, das hast Du mir getan."

Die Beziehung zu Jesus ist also das Kriterium, um in das Reich Gottes eintreten zu dürfen. Und: wo ich den Armen diene, da diene ich Jesus.

Das schöne dabei: solch einen Dienst kann ich einfach tun: Hungrige speisen, Durstigen zu Trinken geben, Nackte bekleiden, Gefangene und Kranke besuchen. Alles Dinge, die ich einfach tun kann. Jesus sagt: es hat einen Wert so zu handeln. Du wirst eintreten dürfen in das Reich Gottes.

Gut zu wissen, das jeder Dienst, den ich anderen Menschen schenke, bei Jesus Bedeutung hat – für das Reich Gottes.

Ihr Pfarrer Wojzischke

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