Ostern ist vorbei, wir sind zu unseren täglichen Aktivitäten zurückgekehrt, zur Arbeit und zu den Schulen. Und vielleicht sind die religiösen Erlebnisse von Ostern bereits vergessen.
Weil wir immer noch nicht in der Lage sind, die wichtigen Fragen unseres Glaubens, unseres religiösen Lebens vollständig zu überlegen, leben wir nur halb bewusst und feiern, als würde all das außerhalb von uns geschehen.
Als wäre das alles eine unwichtige Erinnerung.
Und doch ist das, was wir vor zwei Wochen erlebt haben, nicht nur eine Erinnerung, sondern eine berührende Geschichte über Christus, über seine durchbohrten Arme und Beine, über sein großes Leiden und seinen Tod, den er für das Heil des Menschen erlitten hat.
Die Wahrheit über das Leiden und den auferstandenen Christus soll immer lebendig sein, weil es die Wahrheit über den Menschen, über jede und jeder von uns ist.
Der Auferstandene Jesus ist immer bei uns, er geht an unsere Seite, wie er mit seinen Jüngern nach Emmaus ging, erklärt uns die Schrift, weckt in uns den Glauben an seine Kraft, erinnert uns an unsere Berufung und zeigt und den Weg zur Heiligkeit, zum Himmel.
Sehen wir Ihn?
Denken wir an Ihn?
Lasst uns Menschen des Glaubens sein. Jesus ist bei uns.
Lasst uns also Seine Gegenwart in unserer Mitte leben. Lasst uns diese Nähe Jesu erleben wollen.
Möge uns diese Nähe und Wärme seiner Liebe erfreuen. Lasst uns diesen Glauben und diese Liebe mit anderen teilen. Denn als Gläubige schulden wir es der Welt. Gott zu geben, weiterzugeben, Gott zu teilen. Und dafür brauchen wir einen, einfachen, vertrauensvollen und lebendigen Glauben.
Ich bin bei dir- sagt uns Jesus. Du musst mich nicht suchen, du musst mich nur erkennen und die Tür öffnen.
Wach auf, lebe meine Gegenwart, denn ich bin mit dir.
Oh, wie glücklich und gesegnet sind diejenigen, die glauben!
Einen, schönen, gesegneten 3. Ostersonntag wünscht
Pastor Lech Waldemar Rybak