Nicht perfekt – aber ein starkes Fundament
Wir alle kennen das: Im Beruf, auf Social Media, im Alltag versuchen wir oft, das perfekte Bild von uns zu zeigen. Keine Fehler, nur das Beste von uns und bloß keine Schwächen zeigen.
Und dann hören wir von Simon, dem Jesus den Namen Petrus (der Fels) gab. Ausgerechnet Petrus! Einer, der das Gegenteil eines perfekten Menschen war.
Einer, der impulsiv und wankelmütig war, der geredet hat, bevor er nachgedacht hat und der, als es hart auf hart kam, vor lauter Angst behauptete, er kenne Jesus nicht. Menschlich gesehen war er alles andere als ein Felsen, als ein stabiles Fundament.
Und zu ihm sagt Jesus: „Du bist der Fels, auf den ich meine Kirche baue.“ Warum? Weil Jesus nicht nach fehlerfreien Heiligen sucht, sondern nach echten Menschen. Jesus sieht die Ecken und Kanten und er sieht, wer wir durch IHN sein können.
Er sieht Menschen, mit denen er arbeiten kann, auf die er bauen kann. Jesus baut seine Gemeinde nicht auf stromlinienförmige Biografien auf, sondern auf Bekenntnisse, die aus Begegnungen mit IHM erwachsen. Und ganz ehrlich, wir sind vielleicht nicht perfekt, aber haben durch unseren Glauben ein starkes Fundament!
Ihre Constanze Outzen